Cote de Granit Rose

Ankunft Cote de Granit Rose

An der Cote de Granit Rose wurden wir von Sonnenschein und 22 Grad Celsius empfangen. Uns zog es auf die Ile Grande in den Ort Dourlin. Vor 3 Jahren waren wir schon mal im Sommer in diesem liebenswerten kleinen Ort gewesen.

Wir fuhren den kleinen Stellplatz gleich neben dem Campingplatz an. Der Preis für die Übernachtung war in den Jahren nur um 60 Cent gestiegen.
Damals standen wir nur für eine Nacht hier. Der starke Sturm rüttelte uns so stark durch, dass wir uns wieder ins Landes Innere verzogen.

Diesmal wollten wir aber auf jeden Fall etwas länger bleiben. Wir wollten Teile der Cote de Granit Rose erwandern. Die Küste, nebst vorgelagerten Inseln ist traumhaft schön. Das Meer schillert in allen erdenklichen Farben, so das man sich fragt, wozu Menschen in die Karibik fliegen, wenn das Meer hier doch genauso schön ist.

Ok, das Wasser ist etwas kälter, vor allem jetzt im Mai, aber man möchte sich ja auch abkühlen.

 

Jetzt beginnt der Urlaub richtig

Wir bezahlten also für zwei Nächte und machten der ersten ausgedehnten Spaziergang noch am selben Tag. Am Abend genossen wir die absolute Stille, nur unterbrochen von gelegentlichen Windgeräuschen und schliefen dann auch ziemlich schnell ein.

Als wir am Morgen erwachten und auf die Uhr schauten konnten wir unseren Augen kaum trauen. 10 Uhr, solange hatte Frank schon lange nicht mehr geschlafen. Schnell wurde Kaffee gekocht und ein paar Aufbackbrötchen im Omnia gebacken.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf in die andere Richtung, immer an der Küste lang. Den Rückweg wählten wir dann durch den Ort.

Am zweiten Tag wurde es leider wieder etwas kühler und vor allem windiger.
Im Windschatten des Womos lies es sich gut aushalten, aber bei unserer ausgedehnten Wanderung fuhr der eisige Wind schon ganz schön durch unserem im Winter angesetzten Speck.
Die zweite Nacht verlief wieder ruhig, aber wir hatten unseren Wecker zur Sicherheit auf 8 Uhr gestellt.

Heute sind wir extrem früh aus dem Bett gefallen, um einen der vier Stellplätze in Port-Beni zu ergattern. Vor dort aus planten wir die Granit Rose weiter zu erwandern.
Angekommen, haben wir schnell unser Womo auf die Keile gestellt und das unterwegs gekaufte Baguette zum Frühstück vertilgt.

Die Bucht in der wir standen war durch und durch mit Felsen übersät und noch besser, da Ebbe war konnte man zu einigen der entfernt stehenden Felsen laufen.

 

Port-Beni (Cote de Granit Rose)

Frank schaute lieber noch einmal kurz in den Tidenkalender und gab das Ok zum durchwaten des Watts. Das Wasser war noch ablaufend, somit hatten wir einiges an Zeit. Einige Franzosen waren, während wir zu einem der Felsen marschierten, dabei Muscheln zum sammeln und Oktopus zu fangen. Auf dem Rückweg gruben wir noch nach ein paar Wattwürmern.

Frank kramte seine Angelsachen aus dem Womo hervor und begab sich zum angeln, während Merry sich Choco schnappte und beide ganz gemütlich 6 Kilometer an der Küste entlang wanderten.
Wir hatten eine sehr ruhige Nacht an diesem abgelegenen Ort und erwachten frisch und munter.

Da man hier nur 24 Stunden stehen durfte und wir nicht wollen das man hier irgendwann Womos verbietet, fuhren wir weiter.

Eigentlich wollten wir eine weitere Übernachtung bei der Ile à Bois einlegen. Der Platz und das Schild was auf Autoaufbrüche hinwies lies uns dann aber doch weiter fahren Richtung Cap Fréhel

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