Geier und Peniscola

Geier

Also schnell die Koffer gepackt und ab Richtung Peñíscola. Warum nach Peñíscola? Naja für uns deutschen klingt der Name doch eher seltsam anmutend, so das wir zumindest das Ortschild mal fotografieren wollten.

Ne Moment halt, wieso Koffer gepackt? Wir fahren doch mit unserer rollenden Wohnung durch die Gegend. Also, schnell den Frühstückstisch frei geräumt und los.

Wieder fuhren wir durch tolle Landschaften und an schönen Dörfern vorbei bis wir dann irgendwann doch auf einer eher langweiligen Schnellstraße landeten.

Plötzlich sahen wir am Himmel einen großen Schwarm Vögel. Beim immer näher kommen sahen wir dann das es Geier sind. Auf der Straße lag ein totes Tier und die Geier zofften sich regelrecht um den besten Bissen. In der Luft, am Straßenrand und selbst auf der Straße hockten so um die 50 Geier. Leider gab es nicht wirklich eine Möglichkeit zu halten, so dass wir Bilder bei langsamen vorbei fahren machten.

 

Peñíscola

Da wir relativ lange unterwegs waren, entschieden wir uns einen kostenpflichtigen Stellplatz anzufahren.

Der Stellplatz war komplett eingezäunt und mit einem Türcode gesichert. Es gab ein sehr sauberes Badezimmer mit einer Toilette und einer Dusche. Die Entsorgungsstation lies sich gut anfahren und auf dem Platz können auch größere Wohnmobile parken. An den Strand und in die Stadt geht man ungefähr 10 Minuten. 

Penis + Cola was kann da schon schief gehen? Wenn man jetzt noch das Cola ins spanische übersetzt, dann sind wir jetzt in der Stadt “Penis-Schwanz” gelandet. Eigentlich wollten wir ein Selfi vor einem Ortschild machen, aber das Namensbanner am Strand war doch um einiges cooler. Der Sandstrand ist unendlich lang und sehr sauber. Immer und wieder begegnet man Künstlern die Sandburgen bauen.

Wenn wir schon mal in Spanien sind, dann wollten wir zumindest einmal in Spanien auch essen gehen und Frank liebt Tintenfische. Also etwas gegoogelt und ein kleines Restaurant in der Stadt raus gesucht, in dem der Besitzer morgens noch mit dem Boot selber raus fährt und den Fang anschließend im Restaurant serviert. Bar & Pulperia “El Rebost”.

Das Essen war super lecker, ganz frisch und vergleichsweise günstig. (29 Euro). Wir hatten uns für das kleine Menü mit Aioli Brot, Schinken-Käseplatte, Tintenfisch und Miesmuscheln entschieden und dazu dann noch einmal Sepia extra bestellt. Ich als nicht Tieresser habe sogar beide Tintenfisch Sorten probiert und fast den kompletten Schinken alleine aufgegessen. Und das Aioli war mit Abstand das leckerste, welches wir je gegessen haben.

An den Nachbartisch setzte sich ein deutsches Pärchen,  die den Ort auch nur wegen dem Namen angefahren haben.

Nach dem Essen sind wir noch lange durch die engen Gassen geschlendert, haben uns die alten Stadtmauern und das Castle angesehen.

Das Zentrum der Altstadt bildet eine Zitadelle, die von 1294 bis 1307 vom Templerorden auf den Ruinen einer maurischen Festung erbaut wurde.

Vor der Kulisse der imposanten Burganlage wurde am Strand von Peñíscola die finale Entscheidungsschlacht der Spanier gegen die Almoraviden des bekannten Historienfilms El Cid gedreht. Außerdem dient Peñíscola als Kulisse in der 6. Staffel Game of Thrones.

In der Altstadt haben wir einen kleinen Laden entdeckt, der Spezialitäten des Landes verkauft. Für Merry als Cola Fan, musste natürlich eine Kola Coca mitgenommen werden. Aus dem Originalrezept wurde anglich die Coca Cola abgekupfert. Aber lest am besten selber: https://www.fabianvonposer.com/wp-content/uploads/KolaAR.pdf

 

 

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