Harz mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil zum Wandern in den Harz

Stellplatz Thale

Dieses Jahr verbrachten wir Ostern im Harz, um zu Wandern. Das Wetter spielte ja glücklicherweise mit.
Als Hauptstützpunkt suchten wir uns Thale aus. Auf einem Großparkplatz nahe der Seilbahnen, direkt neben der Bode, bietet die Stadt kostenlose Übernachten für Womos an.
Der Großparkplatz ist asphaltiert und Tags über proppen voll. Zum Abend hin leert er sich dann, so das einer ruhigen Nacht nichts entgegen steht.
Da wir komplett Autark sind, haben wir uns nicht nach Ver- oder Entsorgungsmöglichkeiten umgeschaut.
Wir fanden den Platz zum Übernachten gut. Er war extrem sauber und tagsüber gab es Parkplatzhelfer, die das Sicherheitsgefühl noch zusätzlich stärkten.
Eine weitere Möglichkeit zum Übernachten wäre der Platz Klostercamping Thale gewesen, den wir uns aber gar nicht erst angeschaut haben.

 

Stellplatz Katzenteich Wernigerode

Stellplatz für 25 Mobile mit Ver- und Entsorgung, Toilettenhäuschen und Stromanschlüssen. Der Platz wird nur durch einen schmalen Baumstreifen von der Bahnlinie und der Bundesstraße getrennt. Sollte der Stellplatz voll sein, gibt es weitere Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz. Bei dem Platz ist die Kurtaxe bereits im Preis drinnen und auf dem Parkplatz muss man ein Parkticket und zusätzlich in der Touristeninformation die Kurtaxe kaufen. Letztendlich schenken sich die Preise nichts.
Wir waren bereits mehrmals in Wernigerode auf diesem Stellplatz, allerdings ist es selbst in der Nacht sehr laut.

 

Wandern im Harz

In fast allen Tourismus Büros der Harzes gibt es Wanderkarten oder auch den Harzer Wandernadel Führer, inklusive Stempelheft, für die jeweiligen Stempelstellen zu kaufen.
Ebenso gibt es eine “App Harzer Wandernadel“ in der man die erwanderten Stempelstellen, wenn man im Umkreis von ~50 Metern der Stempelstelle ist, sich virtuell abstempeln kann. Die App ist kostenlos.
Die Harzer Wandernadel finden wir persönlich wirklich gut gemacht. Man kann als Wandereinsteiger sich ganz einfache Touren raus suchen, aber auch mittelschwere oder schwere Routen finden.
Schön finden wir persönlich auch die verschiedenen Themenrouten wie Harzer Hexenstieg, Goethe im Harz, Grenzweg, oder Harzer Steiger. In den letzten beiden Jahren haben wir schon so einige Touren gemacht, z.B. den Aufstieg zum Brocken durch das Eckerloch, oder auch die Route durch die Bodetal Klamm.

 

Wandertouren bei Thale

Am Karfreitag haben wir uns aufgemacht die Strecke Thale – Quedlinburg – Thale zu erwandern. Die Strecke führt fast immer an der Bode lang und ist auch für ungeübte (Frank z.B.) gut zu meistern. Die Streckenlänge beträgt je nach Startpunkt in Thale und Wendepunkt in Quedlinburg ca. 25 KM. Unter anderem führt die Wanderung vorbei an den Teufelsmauer von Weddersleben.
Quedlinburg steht seit 1994 auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe besitzt eine traumhaft schöne Altstadt, hat zahlreiche Kirchen und andere Sehenswerte Gebäude, eine Käsekuchen Manufaktur, zahlreiche Café´s und Restaurant´s .

Am Samstag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und sind mit dem Sessellift rauf auf die Rosstrappe gefahren, um dort den Wanderwegen zu den Aussichtspunkten über das Bodetal zu folgen. Runter ging es auch wieder mit dem Sessellift, da wir auch noch zum Hexentanzplatz hoch wollten, der aber auf der anderen Seite des Bodetals liegt.
Rauf zum Hexentanzplatz ging es ebenfalls wieder mit der Seilbahn. Runter wählten wir aber einen der zahlreichen, meist gut gekennzeichneten Wanderwege. Den Abend ließen wir dann bei einem leckeren Alsterwasser/Radler und leider nur durchschnittlichem Essen beim Italiener ausklingen.

 

Wandertouren bei Schierke

Sonntag in der Frühe ging es dann nach Schierke. Bereits um 10 Uhr waren die Parkplätze völlig überfüllt. Aber zum Glück trafen wir Maik Sand, der uns einlud bei sich zu parken. Er ist Bewohner der schönen Stadt Schierke, Künstler Geschichtenerzähler und Atelierbesitzer in der Burg Schierke.
Wir nahmen natürlich an, genauso wie wir begeistert an der kleinen Burgführung mit Erzählung zahlreicher kleiner Geschichten und Anekdoten teilnahmen. Auch sein Atelier besuchten wir und waren von einigen Bilder sehr angetan, aber leider entsprechen sie nicht ganz unserer Preisklasse. Maik ist ein absolutes Orginal.

Nachdem wir nun eine Menge an ungeplanter Zeit innerhalb der Burgmauern verbracht hatten, musste unsere Wanderung etwas kürzer ausfallen, wir wollten zum Abend noch nach Wernigerode rein, um dort unseren Lieblingsitaliener zu besuchen.
Wir entschieden uns für eine rund 10 KM lange Wanderung rauf zu den Schnacherklippen, weiter zum Aussichtspunkt Barenberg runter in das Elends Tal und dann immer an der kalten Bode zurück zur Burg Schierke.

Am späten Nachmittag ging es dann nach Wernigerode zum Italiener und anschließend zum Stellplatz Katzenteich, wo wir dann eine laute Nacht verbrachten.

Damit war unser Wochenende leider auch schon wieder zu Ende.

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