Höxter mit dem Wohnmobil

Höxter mit dem Wohnmobil

Es gibt in Höxter drei offizielle Stellplätze.

Alle drei Anlagen werden vom Campingplatz, nahe des Sportparks aus gesteuert. Der erste liegt direkt auf dem Campingplatz. Der zweite liegt in der Freizeitanlage Godelheim mit einem Toiletten/Duschhäuschen, allerdings direkt neben der Bundesstraße und der Bahnlinie. Der dritte Platz nennt sich Floßplatz, dort wird grade ein Toiletten/Duschhäuschen installiert. Ver- und Entsorgung ist aber vorhanden.

Wir haben uns für den dritten Platz entschieden. Die Übernachtung dort kostet für 24 Stunden 7 Euro (Oktober 2018). Der Platz selber ist sehr sauber und gepflegt und von daher unsere Empfehlung für Höxter.

Der Stellplatz liegt direkt neben der Weser, die hier aber keinen Schiffsverkehr aufweist, weshalb man nicht zwingend einen Platz in erster Reihe benötigt. Von allen Plätzen aus hat man einen Blick auf das Städtchen Höxter. Mehrmals täglich kann man dem schönen Glockenspiel der Hauptkirche lauschen.

Das Städtchen Höxter

Das Stadtgebiet Höxter umfasst insgesamt 12 Ortschaften plus die Kernstadt Höxter.

Große Bekanntheit erlangte dieses Städtchen leider auf tragische Weise. Die meisten kennen Höxter sicherlich aus Medien, durch die regelmäßig Berichte über das Horrorhaus .

Dieses steht allerdings nicht direkt in der Kernstadt, sondern in einer der Randgemeinden, Bosseborn.

Ebenfalls war Höxter September 2005 ganz groß in der Presse. Da sprengte sich ein Selbstmörder, nahe des Historischem Rathauses, mit ca. 900 Liter Benzin in die Luft. Es gab 3 Tote und mehr als Hundert Verletzte. Die komplette Innenstadt wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Leider stehen nur noch wenige der schönen und prachtvollen Fachwerkhäuser. Dennoch hat die Altstadt einen gemütlichen urigen Charakter. Die Stadt ist inzwischen ein Touristenmagnet, der mit mehreren Eiscafes, Gastwirtschaften und einigen Restaurants lockt.

Es lohnt sich auf jeden Fall ein Spaziergang durch die Altstadt, besonders wenn man auch mal einen Schwenk in andere Gassen macht, die nicht unbedingt auf den Wegweisern zu finden sind.

Außerhalb der Altstadt gibt es Einkaufsmöglichkeiten, die man Fußläufig erreichen kann.

Umgebung von Höxter

Die wunderschöne Landschaft um Höxter lädt zum wandern und zum Rad fahren ein. Es gibt diverse ausgeschilderte Wanderwege und Fahrradrouten an der Weser entlang und auch durch diverse kleinere Dörfer. Unser Weg führte uns zum Kloster Corvey.

Das Kloster Corvey

Das am Rand von Höxter liegende Kloster Corvey wurde im Juni 2014 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Der offiziellen Titel lautet „Das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey“ .

Die ehemalige Benediktinerabtei Corvey wurde im Jahr 822 mit Zustimmung Ludwigs des Frommen (778–840), eines Sohns Karls des Großen, gegründet und war im frühen Mittelalter eines der bedeutendsten Klöster in Europa. Die direkt an der Weser gelegene alte Klosteranlage, wurde insbesondere wegen ihres fast vollständig erhaltenen karolingischen Westwerks ausgezeichnet.

Wenn man vor hat Höxter zu besuchen, sollte man dieses Bauwerk auf keinen Fall links liegen lassen.

Probstei Tom Roden

 

Ebenfalls am Ortsrand von Höxter, liegt die Ruine der Probstei Tom Roden. Diese haben wir per Zufall etwas abseits der Straße entdeckt.

Tom Roden war eine Probstei des Klosters Corvey auf dem Gebiet der heutigen Stadt Höxter. Sie bestand seit dem 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert hinein. Heute sind die Ruinen ein Bodendenkmal.

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