Le Man’s, Stadt der 24 Stundenrennen

Le Man’s, Stadt der 24 Stundenrennen

Wenn man die Möglichkeit hat spontan zu entscheiden, wohin man fahren möchte, kann die Wahl schon ganz schön schwierig sein. Da wir uns inzwischen auf den Heimweg machen müssen, peilen wir momentan die Normandie an. Aber genaues entscheiden wir dann nach Wind, Wetter, Lust und Laune. Aber auch mit Hilfe von Ingress, einem GPS-Basierten-Handyspiel, das wir liebevoll unseren perfekten Stadtführer und Kontakter nennen. Dazu werde ich später anderswo berichten.

Dieses Mal entschieden wir uns für Le Man’s, um dort ein schönes Mosaik zu spielen.

Wir haben auf der Fahrt dahin schon die ganze Zeit überlegt, woher wir den Stadtnamen kannten, kamen aber nicht auf die Lösung. Als wir in die Stadt kamen, wussten wir es wieder.  Le Man’s, Stadt der 24 Stundenrennen, Jacky Ickx, Hans-Joachim Stuck…..

Der kostenlosen Stellplatz am Sportboothafen an der Sarthe war leider geschlossen worden, also suchten wir nach einer Ausweichmöglichkeit. Auf einem öffentlichen Parkplatz gleich unterhalb der Kathedrale und alten Stadtmauern fanden wir die dann auch. Die Ecke ist nicht besonders ruhig oder schattig, aber für eine Nacht würde es schon gehen.

Le Man’s hat aber noch eine Menge mehr zu bieten.

Wir wurden von satten 36 Grad und kaum Wind empfangen.

Wir hatten zwei schöne Mosaike zur Auswahl und entschieden uns für das etwas längere. Einem 8Km langen Rundgang, der uns ein wenig durch die Wohnviertel der Vorstadt und natürlich durch die Altstadt führen sollte.

Auf die Vorstadt selbst braucht man nicht weiter drauf ein gehen, sie ist halt wie jede andere Vorstadt, in einigen Ecken nett und gepflegt in anderen sollte man sich nach Einbruch der Dämmerung besser nicht mehr aufhalten.

Die Altstadt wird an der Sarthe Seite von der gut erhaltenen Stadtmauer begrenzt.

Hoch über die Stadtmauern ragt der Turm der Kathedrale Saint Julien-Le Man’s.

Die gesamte Pracht dieser gotischen Kathedrale sieht man aber erst von der Innenstadtseite aus. Unzählige Ecken, Säulen usw….

Die Altstadt selbst erinnert in Teilen ein wenig an Lüneburg mit seinen windschiefen Fachwerkhäusern. Am Tage schon recht schön, aber am Abend wenn die Lichter angehen und die Gassen in warmes  Licht tauchen wunderschön. Überall laden kleine Cafés, Bars und Restaurants zum verweilen ein.

Geschichtlich hat Le Man’s eine Menge erlebt. Angefangen mit den Römern, denen man die alten Stadtmauern zu verdanken hat. Eigentlich war es ein ständiges hin und her zwischen Franken, Engländern, Deutschen und Franzosen.

 

 

Trotz der wirklich anstrengenden Temperaturen, vor allem Nachts wo das Thermometer auch nicht wirklich weit unter 30 Grad sinken wollte, hat es uns in Le Man’s so gut gefallen, das wir sogar noch einen weitern Tag blieben. Warum verrät euch Merry in den nächsten Tagen.

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